Großhandel: Klima erhält Dämpfer

Die Aufwärtsbewegung des Klimaindikators im Großhandel setzte sich im Juli nicht fort, das Klima trübte sich wieder ein. Grund hierfür war die gestiegene Unzufriedenheit der Unternehmen mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Wesentlich häufiger als zuletzt meldeten die Befragten Umsatzrückgänge im Vorjahresvergleich. Bei der Einschätzung der Geschäftsperspektiven der kommenden sechs Monate nahm der Pessimismus dagegen abermals deutlich ab. Noch liegt der Erwartungsindikator allerdings gut zehn Punkte unter seinem (negativen) Mittelwert. Gegenüber Juni standen nun merklich öfter Preiserhöhungen auf der Agenda. Wohl auch angesichts der niedrigeren Lagerbestände wurden die Bestellplanungen etwas nach oben korrigiert, jedoch waren sie noch vielerorts restriktiv. Weiterhin war mancherorts Personalabbau geplant.