Großhandel: Umsatzrückgang hält an
Nach einem Anstieg im August hat der Klimaindikator für den Großhandel im September wieder nachgegeben. Zum einen stuften die Firmen ihre aktuelle Lage öfter als ungünstig ein, zum anderen nahmen die pessimistischen Einschätzungen der weiteren Geschäftsentwicklung wieder zu. Gegenüber August meldeten die Befragten wesentlich häufiger Umsatzrückgänge im Vorjahresvergleich. Zur Einordnung: Einen positiven Saldenwert, also überwiegende Meldungen zu Umsatzsteigerungen gab es zuletzt Anfang 2023. Angesichts der gesunkenen Lagerbestände wurden die Bestellplanungen nach oben korrigiert, vielerorts waren sie noch zurückhaltend. Personalabbau stand ähnlich häufig auf der Agenda wie in den vorhergehenden Monaten. Gegenüber August planten die Unternehmen häufiger Preiserhöhungen, der entsprechende Saldo notierte jedoch spürbar unter seinem Langzeitdurchschnitt.