Großhandel: Unzufriedenheit mit Geschäftslage wächst
Im Großhandel beurteilten die Unternehmen ihre Geschäftslage im November sichtlich negativer. Die Meldungen zu Umsatzrückgängen im Vergleich zum Vorjahr nahmen deutlich zu. Mit Blick auf die kommenden sechs Monate trübten sich die Erwartungen ein. In Folge sank der Klimaindikator tiefer ins Minus, er notierte 17 Punkte unterhalb seines (negativen) Langzeitdurchschnitts. Der Lagerbestand sank gegenüber Oktober ein Stück, die Bestellplanungen blieben jedoch unverändert zurückhaltend. Bei den Personalplänen standen zwar weiterhin Kürzungen auf der Agenda, dies jedoch zum dritten Mal in Folge seltener als im Vormonat. Die Preiserwartungen stiegen wesentlich an, mehr als ein Drittel der Befragten hatte nun vor, die Verkaufspreise zu erhöhen, nur 8% sie zu senken. Damit notierte dieser Saldenwert auf dem höchsten Stand seit Ende 2022.