Großhandel: Positive Umsatzentwicklung
Im Januar ist der Klimaindikator im Großhandel erneut gesunken und notiert tiefer im Minus. Ausschlaggebend hierfür war eine Verschlechterung der Geschäftserwartungen: Mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen rechnete mit Rückgängen in den kommenden sechs Monaten, während nur noch knapp 6 % Zuwächse erwarteten. Vor diesem Hintergrund wurde sowohl bei den Bestellplänen wie auch bei den Personalplanungen spürbar häufiger als zuletzt der Rotstift angesetzt. Im Vergleich zu den beiden vorhergehenden Monaten sanken die Preiserwartungen erkennbar, allerdings hatten die Firmen noch vielerorts vor, ihre Verkaufspreise anzuheben. Erstmals seit drei Jahren entwickelte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahresmonat per saldo wieder positiv. Angesichts dessen verbesserte sich die Beurteilung der aktuellen Lage deutlich, wenn auch auf sehr niedrigem Niveau. Der Lagerbestand nahm leicht zu.