Verarbeitendes Gewerbe: Unternehmen hoffen auf Belebung der Exportgeschäfte

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Klimaindikator im Dezember ‒ auf niedrigem Niveau ‒ gestiegen. Insbesondere die Erwartungen hellten sich auf und waren nur noch stellenweise von Skepsis gekennzeichnet. Nach dem Absturz der Exportaussichten im November fielen diese nun wieder vereinzelt optimistisch aus. Bei der Bewertung der laufenden Geschäfte nahm die Unzufriedenheit der Unternehmen ein Stück ab. Allerdings notierte der Lageindikator weiterhin tief im Minus. Anders als in den beiden vorhergehenden Monaten kam es nun zu Meldungen über eine sinkende Nachfrage. Auch bezüglich der Auftragsbestände wurde nun vermehrt von Rückgängen berichtet. Vor dem Hintergrund der per saldo gedrosselten Vormonatsproduktion sanken die Lagerbestände an Fertigwaren wieder auf das Niveau ihres Langzeitdurchschnitts. Auch für die nächste Zeit war stellenweise eine Reduzierung des Produktionstempos geplant. Öfter als zuletzt stand bei den Firmen Personalabbau auf der Agenda. Die Preiserwartungen stiegen spürbar an, vielerorts wurde nun mit Preiserhöhungen geplant.