L‑Bank-Vorstandsvorsitzende Edith Weymayr im Interview: „Die geopolitischen Spannungen haben die ohnehin schlechte Stimmungslage zusätzlich belastet und sind für die Südwestunternehmen nach drei Rezessionsjahren in Folge ein weiterer Schlag. Der Irankrieg sorgt vor allem für neue Unsicherheiten bei den Energiepreisen und den internationalen Lieferbeziehungen – und diese Faktoren sind für viele baden-württembergische Unternehmen von zentraler Bedeutung. Das spiegelt sich in unserer Konjunkturumfrage vor allem in den deutlich eingetrübten Geschäftserwartungen wider."
Aktuelle Berichte in den Kategorien
-
Konjunkturinterview
Konjunktur im Südwesten: Geopolitische Spannungen verschärfen die Lage
-
Konjunkturinterview
Konjunktur im Südwesten: Leichte Erholung – aber kein Befreiungsschlag
L-Bank-Vorstandsvorsitzende Edith Weymayr im Interview: „Die Stimmungslage der Unternehmen in Baden-Württemberg ist seit geraumer Zeit sehr angespannt und macht wenig Hoffnung auf eine spürbare konjunkturelle Dynamik. Vor diesem Hintergrund ist auch für das neue Jahr kein breit angelegter, selbsttragender Aufschwung zu erwarten. Neue Impulse könnten im Jahresverlauf 2026 aber - zumindest in Teilbereichen der Wirtschaft - durch die geplanten staatlichen Investitionen und Entlastungsmaßnahmen entstehen."
-
Konjunkturinterview
Konjunkturinterview mit Edith Weymayr: Wirtschaftslage im Südwesten erfährt herben Rückschlag zum Quartalsende
Nach zwei Monaten vorsichtiger Erholung hat die Konjunkturstimmung in Baden-Württemberg im September einen deutlichen Rückschlag erlitten. Der L-Bank-ifo-Geschäftsklimaindex fiel auf -15 Punkte – und liegt damit zum Ende des dritten Quartals weiterhin klar im Minus und nur unwesentlich über dem Stand vom Juni. Das aktuelle Konjunkturinterview mit Edith Weymayr, der Vorstandsvorsitzenden der L-Bank, behandelt die Hintergründe dieser Entwicklung.