Dienstleistungen: Stimmungsaufschwung unterbrochen

Im Dienstleistungssektor ist der Geschäftsklimaindikator nach drei Anstiegen wieder tiefer ins Minus gesunken. Dies lag vor allem daran, dass die Unternehmen ihre laufenden Geschäfte per saldo nicht mehr positiv bewerteten. Aber auch ihre Erwartungen fielen etwas häufiger pessimistisch aus als zuletzt. Mit Blick auf die Umsatzentwicklung in den vergangenen drei Monaten meldeten die Firmen diesmal vereinzelt Rückgänge. Bei der Gegenüberstellung der Umsätze von Juni 2026 und Juni 2025 wurden allerdings Zuwächse gemeldet. Für die nächste Zeit gingen die Befragten erneut öfter von einer positiven Umsatzentwicklung aus. Stellenweise meldeten sie noch rückläufige Auftragsbestände. Vereinzelt war Personalabbau geplant. Die Unternehmen planten wieder häufiger Preiserhöhungen, der Saldenwert der Preiserwartungen lag nun über seinem Langzeitdurchschnitt.