Einzelhandel: Geschäftserwartungen hellten sich deutlich auf
Die Geschäftserwartungen im Einzelhandel haben sich im Juli wesentlich verbessert, auch wenn der Erwartungsindikator noch tief im Minus lag. Inzwischen ging weniger als die Hälfte der Unternehmen von Geschäftsrückgängen in den nächsten sechs Monaten aus, rund 8% erwarteten Zuwächse. Im Vergleich zu den vorhergehenden Monaten planten die Unternehmen sowohl bei den Bestellungen als auch beim Personal seltener Kürzungen. Dabei korrigierten die Firmen ihre Preiserwartungen spürbar nach unten. Der entsprechende Saldenwert näherte sich seinem Langzeitdurchschnitt. Mit Blick auf die aktuelle Geschäftslage nahm die Unzufriedenheit deutlich ab. Zwar meldeten die Befragten noch mancherorts Umsatzrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat, jedoch deutlich seltener als im Mai oder Juni. Die Lagerbestände sanken spürbar gegenüber dem Vormonat, der Saldo lag nun unter seinem historischen Mittelwert. Infolge des Anstiegs beider Komponenten kletterte der Klimaindikator im negativen Bereich ein gutes Stück nach oben.