Großhandel: Erwartungen werden deutlich nach unten korrigiert

Im Großhandel gab das Klima im April spürbar nach und der Indikator rutschte tiefer ins Minus. Ausschlaggebend hierfür waren die wesentlich pessimistischeren Erwartungen. Die Preiserwartungen machten einen Sprung nach oben, mehr als die Hälfte der Unternehmen planen mit höheren Verkaufspreisen. Ihre Personalplanungen korrigierten die Firmen im Vergleich zu den Vormonaten nach oben, allerdings stand noch mancherorts Beschäftigungsabbau auf der Agenda. Die Unzufriedenheit der Unternehmen mit ihrer aktuellen Geschäftslage nahm hingegen etwas ab. Anders als in den beiden Vormonaten meldeten die Befragten nun vereinzelt Umsatzsteigerungen im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Lagerdruck sank deutlich, der Saldenwert zu den Lagerbeständen lag wieder unter dem Langzeitdurchschnitt. Vor diesem Hintergrund waren wesentlich seltener als im März Kürzungen bei den Bestellungen vorgesehen.