Großhandel: Klimaindikator gestiegen

Nach fünf Rückgängen in Folge stieg der Klimaindikator im Großhandel im Juni wieder. Noch liegt er allerdings tief im Minus. Zum einen ließ die Unzufriedenheit der Unternehmen mit ihrer aktuellen Lage ein Stück nach. Zum anderen nahm die Zahl pessimistischer Einschätzungen der weiteren Geschäftsentwicklung ab. Die Großhändler meldeten ähnlich häufig wie zuletzt Umsatzrückgänge im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Lagerbestände nahmen gegenüber Mai etwas ab, der entsprechende Saldo notierte jedoch klar über seinem Langzeitdurchschnitt. Vor diesem Hintergrund war weiterhin geplant, die Bestellungen zu kürzen; dies aber seltener als in den vorhergehenden Monaten. Häufiger als in den beiden Vormonaten wurde bei den Personalplanungen der Rotstift angesetzt. Auch wenn der Saldenwert der Preiserwartungen noch weit über seinem Langzeitdurchschnitt liegt, so plante im Juni – anders als in den beiden Vormonaten – weniger als die Hälfte der Befragten mit höheren Verkaufspreisen.