Nach dem Rückgang im Vormonat erreichte der Klimaindikator im Verarbeitenden Gewerbe wieder das vorherige Niveau, blieb jedoch tief im Minus. Diese Verbesserung lag vor allem an den deutlich weniger pessimistischen Geschäftserwartungen. Beim Exportgeschäft rechneten die Firmen erstmals seit März per saldo wieder mit Zuwächsen. Mit Blick auf ihre laufenden Geschäfte nahm die zuletzt stark angestiegene Unzufriedenheit im Juli etwas ab.
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Verarbeitendes Gewerbe
Verarbeitendes Gewerbe: Exportaussichten klaren auf
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Bauhauptgewerbe
Bauhauptgewerbe: Klimaindikator legt wieder zu
Der Klimaindikator im Bauhauptgewerbe verbesserte sich im Juli nach dem leichten Rückgang im Vormonat. Er notierte nun klar über seinem (negativen) Mittelwert. Ausschlaggebend hierfür war die deutlich nachlassende Skepsis bei den Geschäftserwartungen. Ihre derzeitige Geschäftssituation beurteilten die Unternehmen dagegen wieder öfter negativ.
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Großhandel
Großhandel: Klima erhält Dämpfer
Die Aufwärtsbewegung des Klimaindikators im Großhandel setzte sich im Juli nicht fort, das Klima trübte sich wieder ein. Grund hierfür war die gestiegene Unzufriedenheit der Unternehmen mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Bei der Einschätzung der Geschäftsperspektiven der kommenden sechs Monate nahm der Pessimismus dagegen abermals deutlich ab. Noch liegt der Erwartungsindikator allerdings gut zehn Punkte unter seinem (negativen) Mittelwert.